Home  |   Lageplan  |   Sitemap  |   Kontakt  |   Impressum
Das Institut
Fördergesellschaft
Mitarbeiter
Lehre
Forschung
Publikationen
Veröffentlichungen
Arbeitspapiere
Veranstaltungen
Aufsätze
ZfgG
Links
Suche
 
Publikationen > Veranstaltungen > Band 20

Prof. Dr. Wolfgang Harbrecht (Hrsg.)

Die Zukunft der Genossenschaft in der Europäischen Union an der Schwelle zum 21. Jahrhundert

 Bericht der 14. Internationalen Genossenschaftswissenschaftlichen Tagung vom 5. bis 7. September 2000 in Nürnberg

Band 20 der Reihe “Veranstaltungen” des Forschungsinsituts für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen-Nürnberg,
ISSN 0176-2052, 258 Seiten, Nürnberg 2001, € 29,90,
sowohl deutsch- als auch englischsprachige Fassung erhältlich.

 Vom 5. bis 7. September 2000 veranstaltete das Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen-Nürnberg die XIV. Internationale Genossenschaftswissenschaftliche Tagung. Mehr als 200 Vertreter aus Wissenschaft und Praxis diskutierten in Nürnberg über „Die Zukunft der Genossenschaft in der Europäischen Union an der Schwelle zum 21. Jahrhundert“.

Die genossenschaftliche Idee ist eine europaweit bekannte Vision. Weit über Deutschland hinaus sind auch in anderen europäischen Ländern Genossenschaften als Organisationsform für ihre Mitglieder präsent. In der Europäischen Union existieren insgesamt über 130.000 Genossenschaften mit ca. 83,5 Millionen Mitgliedern. Seit einigen Jahren versucht man auf europäischer Ebene, Genossenschaften in der Politik und den Programmen der Gemeinschaft angemessen zu berücksichtigen. Nicht zuletzt bei den Überlegungen und der Diskussion über die Europäische Genossenschaft wurde allerdings klar, dass die Gruppe der Genossenschaften in der Europäischen Union in Bezug auf ihre Tradition eine doch recht inhomogene Gruppe ist, die konzeptionell auf unterschiedlichen historischen Wurzeln beruht: Neben dem mitteleuropäischen Konzept der Genossenschaft als Selbsthilfeverein der Mitglieder in der Tradition von Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen kennen wir auch die romanische Tradition, wonach Genossenschaften als Teil der Gemeinwirtschaft begriffen werden. Dieses duale Bild der genossenschaftlichen Idee muss für die Zukunft der Genossenschaften in der Europäischen Union an der Schwelle zum 21. Jahrhundert als Herausforderung und als Chance gleichermaßen begriffen werden: Herausforderung, weil noch nicht absehbar ist, wie sich die geplanten europäischen Rahmenbedingungen für eine Europäische Genossenschaft auf die Bestandszahlen der genossenschaftlichen Rechtsform auswirken werden und wie sie integriert werden können – Chance, weil das Nebeneinander und der Wettbewerb zweier Konzeptionen zu einer gegenseitigen Befruchtung führen könnte. Die wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Problematik und die daran anschließenden Diskussionsrunden auf der XIV. Internationalen Genossenschaftswissenschaftlichen Tagung, die im vorliegenden Band zusammengefasst sind, geben hierfür zahlreiche Anknüpfungspunkte.

***

Diese Veröffentlichung ist zu beziehen beim

Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen-Nürnberg
E-Mail: info(at)genossenschaftsinstitut.de

zum Preis von € 29,90 zzgl. Versandkosten.

***

Letzte Änderung am 04.03.2009
© 2002-2010 Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen-Nürnberg