Manfred Neumann/Berthold Eichwald
Genossenschaftsbanken im Wettbewerb
Vortragsveranstaltung des Forschungsinstituts für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen-Nürnberg am
11. November 2002 in Nürnberg
Band 22 der Reihe “Veranstaltungen” des Forschungsinsituts für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen-Nürnberg,
ISSN 0176-2052, 27 Seiten, Nürnberg 2003, € 6,90.
Prof. Dr. Manfred Neumann
Genossenschaftsbanken im globalen Wettbewerb
Im ersten Abschnitt erläutert der Autor die Veränderungen der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen im Bankensektor. Im zweiten Abschnitt wird die Entwicklung der Marktanteile der deutschen Bankengruppen nachgezeichnet, um die Stellung der Genossenschaftsbanken im Wettbewerb deutlich zu machen. Im dritten Abschnitt wird durch eine tiefgreifende Analyse die Wettbewerbsfähigkeit und damit die Entwicklungschancen der deutschen Genossenschaftsbanken analysiert. Als Abschluss folgen einige Gedanken über die Rolle der Genossenschaftsbanken für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft insgesamt.
Prof. Dr. Berthold Eichwald
Ernüchterung im Investmentbanking und Virtual Banking: Chancen für Genossenschaftsbanken?
“Damit haben die Banken nicht gerechnet” ist die Überschrift eines Kommentars von Henrik Mortsiefer in “DER TAGESSPIEGEL” vom 13. Oktober 2002. Gegenwärtig vergeht kein Tag, an dem nicht über die schwierige Lage der deutschen Banken und deren Ursachen berichtet wird. Immer häufiger und schonungsloser wird sogar von einer generellen Bankenkrise gesprochen. Ernüchtert sind die Banken nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, was die Bedeutung und die Wachstumschancen des Investmentbanking anbetrifft. Auch mussten die Annahmen, welches Gewicht das virtuelle Bankengeschäft - insbesondere die Internet basierte Kundenaquisition - zukünftig haben wird, deutlich korrigiert werden. Das Ausmaß an Ernüchterung und Korrekturbedarf ist von Bank zu Bank, von Bankengruppe zu Bankengruppe unterschiedlich. Insofern ergeben sich Chancen für einen Wettbewerbsvorteil bei günstigerer Ausgangslage. Ob und gegebenenfalls unter welchen Bedingungen dies für Genossenschaftsbanken gilt, soll hier erörtert werden.
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Diese Veröffentlichung ist zu beziehen beim
Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen-Nürnberg
E-Mail: info(at)genossenschaftsinstitut.de
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