Home  |   Lageplan  |   Sitemap  |   Kontakt  |   Impressum
Das Institut
Fördergesellschaft
Mitarbeiter
Lehre
Forschung
Publikationen
Veröffentlichungen
Arbeitspapiere
Veranstaltungen
Aufsätze
ZfgG
Links
Suche
 
Publikationen > Veröffentlichungen > Band 44

Sonja Berther

Personalmanagement in
Kreditgenossenssenschaften

 

Band 44 der Reihe "Veröffentlichungen des Forschungsinstituts für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen-Nürnberg", ISBN 3-924677-26-3, 327 und LXXXIV Seiten, Nürnberg 2004, € 35,90.

 

 

Die Herausforderungen des Wettbewerbs, technologische Entwicklungen sowie die Einhaltung bankenaufsichtsrechtlicher Bestimmungen stellen an das Management und die Mitarbeiter von Kreditinstituten hohe Anforderungen. Veränderte Kundebedürfnisse und abnehmende Kundenloyalität erfordern darüber hinaus das Angebot qualifizierter und bedarfsgerechter Beratung. Die Leistungsfähigkeit des Personals wird aufgrund des imitationsfähigen Leistungsangebots der Banken somit zum wesentlichen Differenzierungsmerkmal.

Kreditgenossenschaften stehen darüber hinaus noch vor weiteren, ganz spezifischen personalwirtschaftlichen Problemen. Oftmals geringe Betriebsgrößen, das hierdurch scheinbar eingeschränkte Stellenspektrum mit begrenzten Entwicklungsmöglichkeiten, die regionale Verbundenheit und das Image eines kaum innovativen Finanzdienstleisters wirken auf die Attraktivität der Genossenschaftsbanken als Arbeitgeber tendenziell negativ. In der Folge gestaltet sich die Gewinnung von Akademikern und/oder erfahrenen Fach- und Führungskräften schwierig. Die interne kostenintensive Qualifizierung wiederum erfordert eine langfristige Bindung geförderter Mitarbeiter.

Die Möglichkeiten der Genossenschaftsbanken zur Gewinnung und Bindung qualifizierten Personals stehen daher im Mittelpunkt dieser Arbeit. Neben einer theoretischen Analyse möglicher Instrumente zeigt eine umfangreiche empirische Untersuchung Verbesserungsansätze auf. Im Rahmen einer Vorstandsbefragung, an der insgesamt fast ein Drittel aller bayerischen Genossenschaftsbanken teilgenommen haben, erfolgt die Bestandsaufnahme zum aktuellen Personalmanagement. Unabhängig von der Institutsgröße wird dabei deutlich, dass in zahlreichen Bereichen noch erheblicher Handlungsbedarf besteht. Welche Wirkung personalwirtschaftliche Instrumente auf die Zufriedenheit und Bindung von qualifizierten Mitarbeitern haben, wird im zweiten Teil der Untersuchung dargestellt. Als Ergebnis dieser Befragung, an der sowohl Mitarbeiter aus Genossenschaftsbanken als auch aus Sparkassen teilgenommen haben, ist festzuhalten, dass mit dem gezielten Einsatz personalwirtschaftlicher Instrumente die Zufriedenheit und Bindung von Mitarbeitern nachweislich zu steigern ist. Die Umsetzung der aufgezeigten Handlungsempfehlungen bedingt jedoch teilweise Veränderungen in den bestehenden Strukturen der Banken.

 

***

Diese Veröffentlichung ist zu beziehen beim

Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen-Nürnberg
Findelgasse 7/9
90402 Nürnberg

Tel. 0911 / 20 55 59-0
Fax: 0911 / 20 55 59-20

E-Mail: info(at)genossenschaftsinstitut.de

zum Preis von € 35,90 zzgl. Versandkosten.

***

Letzte Änderung am 24.08.2008
© 2002-2010 Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen-Nürnberg